Die Saison läuft von 24.10.2020 bis 07.03.2021

Rundtanzen

Wiener Eistanztradition seit über 150 Jahren

Was ist Rundtanz

Rundtanzen am Eis

Rundtanzen ist die ursprüngliche und urwienerische Form des Eistanzens. Zu den Tanzzeiten trifft man sich im Tanzkreis um zu Walzer, Marsch und Polka, aber auch modernen Musikstücken zu tanzen. Es gibt Paar- und Gruppentänze. Alle, die über das nötige Können verfügen, dürfen mitmachen. Rundtanzen ist keine Wettbewerbssportart und hat kein festes Regelwerk. Die Schritte können frei an den Rhythmus der Musik angepasst werden. Es geht um den Spaß an der Bewegung.

Der Einstieg ist leicht. Hast Du schon Vorkenntnisse oder kannst gut Vorwärts- und Rückwärtsfahren? Schau einfach im Tanzkreis vorbei.

Wiener Eistanztradition

Das Tanzen auf dem Eis entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, parallel zu den großen Wiener Bällen. In den 1860er Jahren erlebte der Wiener Walzer und die Tanzbegeisterung mit den Kompositionen von Johann Strauss (Sohn) eine besondere Blüte. Gleichzeitig wurde mit der Gründung des Wiener Eislauf-Vereins am 7. 2. 1867 das Schlittschuhlaufen zu einem Teil der Unterhaltungs- und Freizeitkultur der Stadt. Dem Amerikaner Jackson Haines ist es zu verdanken, dass sich Tanzen und Eislaufen zu einer einzigartigen Wiener Eistanztradition verbanden. Er zeigte im Jänner 1868, wie Walzer, Polka und Mazur auf das Eis übertragbar sind. Während Militärmusikkapellen zur Unterhaltung aufspielten, versammelten sich in der Mitte der Eisfläche die routinierteren Eisläufer zu ersten Tänzen. Schon bald gab es Feste und Veranstaltungen am Eis, die den Bällen in den Tanzsälen weder an Anzahl der Besucher noch an Tänzern nachstanden. 

Beim Rundtanzen am Eis haben sich wesentliche Elemente der Wiener Tanzkultur des 19. Jahrhunderts erhalten, die sonst kaum mehr existieren: das Nebeneinander von Paar- und Gruppentänzen und Tanzspiele, wie der “Kreiswalzer”.

Für das Rundtanzen benötigt man vor allem Gewandtheit beim Eislaufen: vorwärts und rückwärts Übersteigen, Einwärts- und Auswärtsbögen, Drehungen wie Dreier und Mohawks gilt es sicher zu beherrschen. Das kann man in Kursen und bei Trainern lernen oder bringt es von Eissportarten, Eishockey, Kunstlauf oder sogar Eisschnell-Lauf mit. In vielen Familien wird das nötige Können vererbt. In manchen tanzt bereits die fünfte Generation. Am Wiener Eislauf-Verein kann man im Rundtanz-Kurs die Fertigkeiten erlernen. Zusätzlich bieten die Eistanzkurse Gelegenheit das Können zu perfektionieren. Am Mittwoch-Abend wird von erfahrenen Rundtänzerinnen und Rundtänzern Wissen weitergegeben.

Gesellschaftliches Vergnügen

In Wien wurde Eistanzen als gesellschaftliches Vergnügen betrachtet und nicht als sportliche Herausforderung. Eissport, das war Kunstlauf für Damen und Herren und Paarlauf für Paare, nicht

aber das Tanzen im Tanzkreis. Erst in den 1920er Jahren gab es Versuche Tanzwettbewerbe zu veranstalten. Sie wurden im Tanzkreis abgehalten, der aber nicht genug Raum für sportliche Spitzenleistung bot. Die olympische Sportart “Eistanzen“, wie wir sie heute kennen, entstammt eher dem englischen Kulturkreis. Dort gab es keine Tanztradition während des Publikumseislaufens. Die Sportler blieben unter sich und nutzten die gesamte Eisfläche. So konnten sie schwierige Drehungen und Haltungswechsel in ihre Darbietungen einbauen. Auf größtmögliche Exaktheit der Schritte wurde geachtet. Die Sportart „Eistanzen“ gilt heute als die technisch schwierigste und detailreichste Disziplin des Eiskunstlaufs.

Ausgefeilte und präzise Technik ist beim Tanzen im Tanzkreis hingegen nicht nötig. Die Tänze sind so angelegt, dass verschiedene Tanzpartner schnell zueinander finden und miteinander tanzen können. Beherrscht man die Grundlagen braucht es keine große Vorbereitung oder gemeinsames Training. Man verabredet sich mit unterschiedlichen Partnern und tanzt aus der Freude an der Bewegung. Die Österreichische UNESCO-Kommission hat das Rundtanzen am Eis 2018 in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen und damit der besonderen kulturellen Bedeutung der Wiener Eistanztradition Ausdruck verliehen.

Rundtanzzeiten

  • Werktags 12 bis 13 Uhr
  • Dienstag 20 bis 21 Uhr
  • Mittwoch 19 bis 21 Uhr (Perfektion)
  • Samstag 12:30 bis 14:00 Uhr
  • Sonntag und Feiertag 11 bis 13:30 Uhr

Mittwoch Abend

Rundtanz-Perfektion von 19:00 bis 20:00 Uhr im Tanzkreis

Jeden Mittwoch steht ein Rundtänzer oder eine Rundtänzerin für Fragen im Tanzkreis zur Verfügung.

Zielpublikum sind Eisläufer und Eisläuferinnen, die das Rückwärtsfahren und einen Mohawk beherrschen.

Die Abende sollen unter einem bestimmten Themenschwerpunkt stehen, wie zum Beispiel:

  • Der Walzer im Tanzkreis
  • Der Java
  • Einfache Gruppentänze
  • Der einfache Kilian
  • Der Knopf
  • Der Kreiswalzer (auch als Vorbereitung für Veranstaltungen wie Kirtag bzw. Abendcorso)
  • Der Kettenkilian
  • Einstudierung einer Choreografie für Kirtag bzw. Abendcorso
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Einzelne Abende werden von einem Trainer bzw. einer Trainerin „schritttechnisch“ betreut.
Dabei soll das Musikprogramm an die einzelnen Themenschwerpunkte angepasst werden, sodass der entsprechende Tanz besser geübt werden kann.

Allgemeiner Tanzkreis von 20:00 bis 21:00 Uhr

Corona: Entsprechend den laufenden Änderungen bezüglich Corona-Maßnahmen, wird auf die entsprechende Situation eingegangen, sei es durch das Tragen von Mund-/Nasen-Masken aus Stoff/Plexiglas, dem Tragen von Handschuhen, Desinfektion der Hände im Tanzkreis bzw. das Eintragen in eine „Tanzkreisliste“ (contact-tracing). Für den Fall, dass der 1m-Abstand auf jeden Fall eingehalten werden muss (Kontaktverbot), werden die Tanzschritte einzeln geübt, bzw. werden wir die Technik der einzelnen Drehungen alleine üben.

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Samstag bis Montag: 08:30 bis 20:00h
Eisbetrieb ab 09:00h

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News 03.12.2020

 Aufgrund der aktuellen Verordnung der Bundesregierung, bleibt die Anlage des WEVs bis voraussichltich 24.12.2020 geschlossen!

 

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